Everyday for future!

Die Klimabewegung setzt vor allem auf veränderten Konsum, gezielten Verzicht und vielleicht technologischen Fortschritt. So jedenfalls nehme ich wesentliche Argumente wahr. 

Angesichts mäßiger Änderungsbereitschaft frage ich mich deshalb, ob diese klugen Ansätze wirklich als Motivation ausreichen – selbst, wenn sie wissenschaftlich fundiert sind. 

Offenbar fehlt hier „positiver Spirit“, um zu tiefgreifend nötigen Entscheidungen bereit zu sein. Was meine ich damit?

Ist Klimaschutz allein bereits ein attraktives Ziel, das nicht nur als Verzicht und Mangel wahrgenommen wird? Welchen Mehrwert bringt Klimaschutz, außer das „ferne“ Überleben von nachfolgenden Generationen? Oder anders gefragt: 

  • Wie hoch schätze ich äußere Natur?
  • Wo und wie kann äußere Natur mich innen unterstützen?
  • Welche Gefühle löst äußere Natur in mir aus? 
  • Was in mir ist vielleicht Teil der Natur außen?
  • Wo sind Unterschiede in der Natur außen und in mir?
  • Was sind Gemeinsamkeiten?

Die Antworten hierauf scheinen maßgeblich Klimaschutz zu prägen. Damit würde die aktuelle Klimakrise aber auch als akute „spirituelle“ Krise erscheinen, deren „Lösung“ nicht nur außerhalb von uns liegt. Was meinen Sie?